Passivrauchen & Gesundheit

Unter Passivrauchen wird das unfreiwillige und oft unbewusste Einatmen von Tabakrauch (zumeist) in geschlossenen Räumen verstanden.

Passivrauchen kann, wie aktives Rauchen, die Gesundheit insbesondere von Kindern, dauerhaft schädigen und schwerste Krankheiten mit Todesfolge verursachen. Zu diesen Krankheiten gehören der plötzliche Kindstod, Entwicklungsstörungen, Lungenkrebs, koronare Herzkrankheiten, Schlaganfall und eine chronisch-obstruktive Lungenerkrankung.

In Deutschland werden über 170.000 Neugeborene jährlich schon im Mutterleib den Schadstoffen des Tabakrauchs ausgesetzt. Millionen Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren sind dem Tabakrauch zu Hause ausgesetzt. Und auch viele erwachsene Nichtraucherinnen und Nichtraucher atmen zu Hause, am Arbeitsplatz oder in der Freizeit unfreiwillig Tabakrauch ein. Am stärksten sind nichtrauchende Menschen übrigens dem Passivrauchen in der außerhäuslichen Freizeit ausgesetzt, wie z.B. in Cafés, Restaurants, öffentlichen Einrichtungen, bei Freunden und Bekannten.

An den Folgen des Passivrauchens sterben jährlich mehr als 3.000 Menschen in Deutschland (davon 70 Prozent Frauen).