Weltnichtrauchertag 2014

Im Jahr 2014 steht der Weltnichtrauchertag unter dem Motto „Gesundheit auf der Kippe – Tabaksteuern rauf, Tabakkonsum runter!“. Abermals wird damit eine Strategie in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt, die Bestandteil der von den Mitgliedsländern der Weltgesundheitsorganisation (WHO) im Jahr 2003 vereinbarten Rahmenkonvention „FCTC“ (Framework Convention on Tobacco Control) ist.

Hintergrund

Eine Anhebung der Tabaksteuer wird als wirkungsvolle Maßnahme gesehen, den weltweiten Tabakkonsum einzudämmen und dadurch Menschenleben zu retten. Die WHO informiert auf ihrer Website darüber, dass höhere Tabaksteuern unter anderem dazu beitragen, dass junge Leute gar nicht erst mit dem Rauchen beginnen. Insgesamt führe eine Anhebung der Tabaksteuer um zehn Prozent in Ländern mit einem hohen Durchschnittseinkommen zu einem Rückgang des Tabakkonsums in der Bevölkerung um etwa vier Prozent. In Ländern mit einem niedrigen oder mittleren Durchschnittseinkommen ist sogar mit einer Abnahme des Rauchens um acht Prozent zu rechnen. In diesen Ländern sterben besonders viele Menschen an den Folgen ihres Tabakkonsums: Mehr als 80 Prozent der Menschen, die im Jahr 2030 an einer durch das Rauchen ausgelösten Erkrankung versterben werden, kommen den Schätzungen der WHO zufolge aus wirtschaftlich schwächeren Ländern. Die WHO geht davon aus, dass die Gesamtzahl der durch das Rauchen ausgelösten Todesfälle bis zum Jahr 2030 auf jährlich acht Millionen steigen wird. 

Um diesen Trend umzukehren, werden in der genannten Rahmenkonvention verschiedene Maßnahmen  empfohlen, darunter  eine Anhebung  der Tabaksteuern, das Verbot von Tabakwerbung, Warnhinweise auf Tabakprodukten und ein verbesserter Schutzes vor den Gefahren des Passivrauchens.