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27.04.2025 09:35

❤️Ein Tagebuch❤️

871
871Beiträge
20.03.2026
13:28 Uhr
Lieber Klaus, der erste Teil deiner Erfahrungen spricht mir gerade aus der Seele und ich konnte trotzdem herzlich darüber lachen. Der zweite Teil macht mir Mut, dass sich zumindest einige der positiven Veränderungen doch noch einstellen werden. Danke für beides ?? und ein schönes Wochenende, Andrea.
17.03.2026
09:32 Uhr
bearbeitet:
17.03.2026
09:51 Uhr
[SIZE=2][b]Tag 945 Dienstag[/b][/SIZE] [b]Gedanken von früher[/b] Immer wieder, sehr hartnäckig tauchen so komische Gedanken auf ..... Was verändert sich eigentlich durch den Rauchstopp. Das Internet ist voll mit Hinweisen was alles passieren muss und passieren wird. Überall diese Listen: Das ändert sich nach 1 Tag Das ändert sich nach 1 Woche Das ändert sich nach 1 Monat Schönheit, Fitness, Freiheit, Gesundheit Weniger Krebs, Mehr Lebenszeit Geschmack Geruch und alles mögliche Andere auch noch. Aber ich spüre das nicht. Ich spüre nur, das es mir schlecht geht. Da [b]ist [/b]die miese Stimmung, Da [b]ist [/b]das Gefühl von Erschöpfung. Da [b]ist [/b]der Suchtdruck. Da [b]ist[/b] das Gedanken Karussell. Da [b]ist [/b]alles Mögliche, Da ist [b]nicht [/b]das permanente Glücksgefühl. Da ist [b]nicht [/b]der Triumph der Freiheit. Ich bin immer noch [b]nicht [/b]fit. Ich muss mir einreden, das ich [b]nicht [/b]gerne draußen herumstehe. Fett werde ich ich jetzt auch noch. Sch...!!!! Wo ist die versprochene Schönheit? Den Menschen im Spiegel erkenne ich immer noch nicht. Ach Kacke, was soll das hier alles? Solche Gedanken hattet ihr vielleicht schon mal? Hmmm, ja .... also ich hatte die damals öfter. Natürlich wusste ich, das die Heilung sehr lange dauern wird Natürlich wusste ich, das ich auch vor dem Rauchstopp dunkle Stimmungen hatte. Natürlich wusste ich, das Rauchen eine furchtbare Sucht Erkrankung ist. Natürlich habe ich Angst vor schlimmen Krankheiten. Aber es gibt einen großen Unterschied zwischen Verstehen und Wissen. Das Verstehen dauert genauso lange wie das Heilen. Vielleicht war das der härteste Brocken, den ich zu lernen hatte. Jetzt ist es anders! Jetzt fühle ich mich gestärkt Jetzt bin ich sehr viel fitter Jetzt schaue ich wieder gerne in den Spiegel Jetzt schmecke und rieche ich viel besser Jetzt habe ich immer noch ab und zu eine miese Laune, aber meist weiß ich sehr genau warum das so ist. Ich spüre die Freiheit in meinem Leben und genieße sie. [b]Jetzt bin ich ganz sicher:[/b] Der Rauchstopp war die beste Entscheidung des Jahres, wenn nicht des Jahrzehnts!
10.02.2026
15:02 Uhr
Hallo lieber Klaus, hast du eine Carvingattacke von vor kurzem nach 811 Tagen deiner Befreiung beschrieben? Das wäre ja fürchterlich :cry: Liebe Grüße Eva
09.02.2026
19:42 Uhr
[quote=Bolando | 09.02.2026 14:20] [quote=Klicker | 09.02.2026 06:50] Lieber Klaus, Das Rauchen ist kein Teil von uns. Es ist eine Flucht. Es ist ein Hilfsmittel. Es ist ein gewählter Weg, um von etwas bewusst oder auch unbewusst zu dissozieren, oftmals von etwas, von dem wir nicht einmal wissen, wovor wir gerade weglaufen. --- ... Klicker [/quote] Da denkst du, lieber Klicker. einen ganz ähnlichen Gedanken wie ich. Was wäre das bei mir? Der alte Mann trauert seiner Jugend nach? Die Zigarette war mal das Zeichen, dass ich auch zu den (fast) Erwachsenen gehöre, vollwertiges Mitglied der Halbstarken-Klicke ... Sie hat gute Tage begleitet und an schlechten abgelenkt, sogar ein wenig getröstet ... Sind diese Erinnerungen Trigger für psychisches Craving? Sorry, nur ein Gedanke - keine Erklärung :wink: [/quote] Lieber Bolando, Ich antworte Dir einmal hier und hoffe, dass es Dich lieber Klaus, nicht stört, Dein wertvolles Tagebuch zu stören. Aber so bleibt der Faden am Stück. Lieber Bolando, Wenn Du noch Rauchen tätest und es wäre für Dich wie eine Flucht in ein älteres jüngeres ich, in dem Du noch voller Saft und Kraft stecktest und Du damit angenehme Erinnerungen aktivierst, dann... ja, dann wäre es zum Beispiel so. Und ich kann mir gut vorstellen, dass solche Erinnerungen auch Trigger für psychisches Craving sein können - das hast Du echt treffend formuliert: Du würdest im gecravten Zustand beim Gedanken von Nikotinkonsum das aktuelle eher (vielleicht) belastende "Alter-Mann-sein" vernebeln wollen, gerätst vielleicht ins Träumen, bist nicht mehr im Hier und Jetzt, Du würdest Dich quasi in einem dissoziativen Zustand befinden. Ich gehe allerdings in meiner Betrachtung noch etwas weiter und behaupte: JEDE Zigarette, JEDE irgendwie beeinflussende Droge ist im Grunde der Versuch, sich abzulenken: Jemand steht vor einer Aufgabe, mag sie noch so klein oder gross zu sein, wer zur Droge greift will sich einen Freiraum verschaffen, will die Aufgabe etwas nach hinten schieben. Ich denke, so mancher Griff zur Zigarette brachte meinem Tun nur einen Zeitverzögerung, erledigt werden musste es dennoch. Geholfen hat die Zigarette nie wirklich - ausser sie hat mir vielleicht die nötige Zeit verschafft sich noch einmal in Ruhe alles zu überdenken. Als Nichtmehrraucher bin ich wieder viel mehr gegenwärtig. Wenn ich jetzt eine Überforderung verspüre, wo ich vormals zur Zigarette gegriffen hätte, muss ich mich selbst regulieren, muss ich kreativ und aktiv werden, um mit der Situation umzugehen. Rauchfrei werden und bleiben bedeutet für mich, echtes Glück dabei zu empfinden, wieder Herr seiner selbst sein zu können. Und das fühlt sich unbeschreiblich an. Alles Liebe, Klicker
09.02.2026
14:18 Uhr
bearbeitet:
09.02.2026
14:20 Uhr
[quote=Klicker | 09.02.2026 06:50] Lieber Klaus, Das Rauchen ist kein Teil von uns. Es ist eine Flucht. Es ist ein Hilfsmittel. Es ist ein gewählter Weg, um von etwas bewusst oder auch unbewusst zu dissozieren, oftmals von etwas, von dem wir nicht einmal wissen, wovor wir gerade weglaufen. --- ... Klicker [/quote] Da denkst du, lieber Klicker. einen ganz ähnlichen Gedanken wie ich. Was wäre das bei mir? Der alte Mann trauert seiner Jugend nach? Die Zigarette war mal das Zeichen, dass ich auch zu den (fast) Erwachsenen gehöre, vollwertiges Mitglied der Halbstarken-Klicke ... Sie hat gute Tage begleitet und an schlechten abgelenkt, sogar ein wenig getröstet ... Sind diese Erinnerungen Trigger für psychisches Craving? Sorry, nur ein Gedanke - keine Erklärung :wink:
09.02.2026
09:26 Uhr
[quote=Elektrifix | 09.02.2026 00:24] Boah was für ein Text. Es ist also dieses Craving was mich ständig ärgert. Soweit so gut. Aber selbst nach 909 Tagen noch. Nö nä? [SIZE=6]:cry:[/SIZE] Ich möchte das nicht:D [/quote] Ich les den Text so das er über das Craving und das Forum hier berichtet und nicht über sein Craving gestern....hoffe ich zumindest nicht.
09.02.2026
06:50 Uhr
Lieber Klaus, Das Rauchen ist kein Teil von uns. Es ist eine Flucht. Es ist ein Hilfsmittel. Es ist ein gewählter Weg, um von etwas bewusst oder auch unbewusst zu dissozieren, oftmals von etwas, von dem wir nicht einmal wissen, wovor wir gerade weglaufen. Oftmals allerdings wissen wir auch wovor. Und ich glaube, genau an dieser Stelle bekommen wir die Chance hinter des Teufels Maske zu schauen. Wenn das Craving überhand nimmt wird es aushaltbar, wenn wir erkennen, wovor wir uns gerade ablenken wollen. In genau diesem Moment schaue ich genau hin und stelle mich der Herausforderung. Nicht die des Cravings, sondern die dem Thema innenliegender Herausforderung, von der ich mich mit einer Zigarette ablenken will. Ich nehme die überfordernde Herausfordung an, die ich meine nur mit einer Zigarette überstehen zu können. Ist es mir gelungen, diese Situation ohne Nikotin zu überstehen, kann das Dopamin "fliessen". Immerzu, von Aktion zu Aktion... Schwieriger wird es, wenn depressive Episoden die Bühne des Erlebens betreten. Dann fehlt teilweise oder gar komplett der Zugang zum eigentlichen Sein. Dann ist die Wahrnehmung verbogen, der vor uns liegende Weg ist verschwommen, das, wo wir hinwollen, ist nur noch diffus bis gar nicht wahrnehmbar. Die Wahrnehmung dieses Zustandes und das Mitteilen des eigenen Erlebens kann dabei helfen, wieder in die Spur zu kommen. Du schreibst: "Jeder wurstelt am Ende nur für sich selber herum." Das ist richtig und zugleich ist es anders, denn wir sind soziale Wesen, die IMMER in Beziehung zueinander stehen. Alleine haben wir keine Chance zu überleben. Du agierst also hier als Überlebensretter - für Dich alleine und für Teilnehmende - und Dein Wirken hat eine enorme Wirkung auf mich und Deine Leserschaft hier, da bin ich mir sicher. Jeder und Jede hier, die sich aktiv einbringen, helfen sich und anderen dabei, von etwas loszukommen, was nicht zu uns gehört. Danke dafür. An dich von Herzen und an alle anderen hier... für den Austausch, das Erleben und Fühlen, für die Auseinandersetzung mit dieser kruden Sucht. Alles Liebe, Klicker
09.02.2026
00:23 Uhr
bearbeitet:
09.02.2026
00:24 Uhr
Boah was für ein Text. Es ist also dieses Craving was mich ständig ärgert. Soweit so gut. Aber selbst nach 909 Tagen noch. Nö nä? [SIZE=6]:cry:[/SIZE] Ich möchte das nicht:D
08.02.2026
22:35 Uhr
[SIZE=2][b]Tag 909 Sonntag[/b][/SIZE] [b]Craving Immer wieder dieses Craving[/b] Da ich nicht genau verstehe, was sich während des Craving in meinem Hirn abspielt, brauche ich Bilder. Bilder, die ich mir vorstellen und die ich begreifen kann. Irgendwo steht das Wort Teufelskreis. Ich stelle mir vor wie der Teufel im Kreis herum springt und üble Flüche ausspeit. Oder ....vielleicht ist er ganz ruhig und grinst. Stinkt der Teufel? Furz und Schwefel? Ich denke mir, er hat Käsefüße. Mundgeruch! Faulig. Vielleicht ist er blitzblank Mit Krawatte und roten Schuhen Wie der Papst Ich brauche Bilder. Bin zu blöde für die Wirklichkeit. Die chemischen Vorgänge sind kompliziert. Sehr kompliziert und vermutlich noch gar nicht genau genug erforscht bzw. verstanden. Es gibt jede Menge Experimente mit Ratten. Da ist dann die Rede von Glutamat. Das hatte ich eher in der Sauer Scharf Suppe verortet. Gliazellen sind auf einmal wichtig und es wird bald neue Medis geben. Schon wieder irrt eine bunte Kuh durch das Dorf. Ich frage mich dann auch, was ich mit den Ratten gemeinsam habe. Ein paar Dinge wissen wir ja schon: Da ist der künstlich gepuschte Dopamin Bedarf. Alle 40 Minuten eine Dopamin Bombe ins Blut und in die Nervenbahnen. Dazu der Entzug, durch das Nikotin. Wenn diese Kette reißt, dann kommt es angekrochen. Das Craving. Die Rede ist von psychischem und physischem Entzug. Ich hatte hier schon mehrfach meine Zweifel an dieser Trennung angedeutet. Wenn mich das Craving überfällt, dann spüre ich das in meinem Körper! Wo denn sonst? Aber das ist jetzt nicht wichtig. Also weiter. Die Rezeptoren machen Geschrei. Wie auf dem Markt die Fischhändler, die Kunden suchten. Ganz einfach gesagt: Es herrscht Aufregung. Das Ziel dieser Aufregung ist klar. Ich soll rauchen! Was denn sonst? Nichts sonst! Ich soll rauchen! Meine Hände werden nervös. Überhaupt wird so ziemlich alles an mir und in mir nervös. Bilder rauschen durch meinen Kopf. Jetzt kommen sie, die Bilder! Wirkmächtige Bilder sind das. Klaus mit der Zigarette. Ich sitze auf der Treppe und starre in die Ferne. In der Hand eine Zigarette. Ich sitze auf der Kaimauer, da ist das Meer, da ist der Leuchtturm, da sind diese Möwen und da ist schon wieder diese Scheiss Zigarette. Jetzt ist es der Tisch auf der Cafe` Terrasse. Der Kaffee kommt und da steht der Aschenbecher. Bilder, immer mehr Bilder. Ich sehne mich nach Erlösung. Ich weiß genau was ich tun muss! Ich will aber nicht. So denke ich. Ich will nicht! Die Bilder werden laut. Das Geschrei wird differenzierter. Chorische Einlagen wimmern in meinem Kopf. Ich fühle mich wie eine gammelige Melone Gar nicht gut Was kommt jetzt? Schließlich kenne ich mich gut. Womit kann ich meinen Widerstand brechen? Nervosität? Nee, das klappt nicht. Ich stopfe mich mit Käse voll, und danach liege Ich auf dem Sofa und schlafe. Hat nicht geklappt. Also die nächste Geschichte. Neue Bilder. Morgens , immer morgens tauchte ein Bild in meinem Kopf auf. Klaus, die Einsamkeit, die innere Sammlung, der Kaffee und die Zigarette. Oh wie wohlig das alles duftet. Mein Moment! Da kommt nichts dazwischen. Welche Heilung der Seele das alles verspricht. Was könnte denn schöner sein? Nicht, was jetzt verfügbar wäre. Also? Nein! Ich gehe ans Fenster, öffne es und atme. 4711! Atmen! Atmen! etc. Nach 3 Minuten ist das Craving verschwunden. Shit, wieder nichts! Das Hirn muss umschalten. Diese Bilder funktionieren nicht. Es kommen härtere Geschosse : Es muss weh tun! Aus den Tiefen meiner Seele steigen giftige Gase hoch. Stinkt nicht, nein aber ich fühle mich ein wenig benebelt. Auf einmal geht’s mir ganz komisch. Antriebslos, schlaff, dunkle Nebel im Kopf. Was zum Teufel ist das? Keine Ahnung. Ich hänge komplett in den Seilen. Was mache ich hier? Was ist das für ein schwachsinniges Forum hier? Hier hilft mir doch keiner. Jeder wurstelt am Ende nur für sich selber herum. Die letzten drei Posts hat noch nicht mal jemand beantwortet. . Spricht keiner mit mir! Ich steige hier aus: Bringt doch alles nichts. Jetzt hat er mich. Ich hänge in einem derben Stimmungstief. Ich will hier aussteigen. Was mir monatelang eine Stütze war, will ich wegwerfen. Ein Anflug von Depression? Eine handfeste Depression? Was ist das? Diese Fragen stelle ich mir natürlich viel später. Jetzt geht’s mir erstmal richtig mies. Aber, ich kapiere nichts. I ch denke es ist eben so. I ch verstehe nicht was hier los ist Ich schreibe jetzt in meinen Entzugzug! Mir geht’s mies Ihr nervt mich alle. Tschüss, machts gut. War nett mit euch, aber jetzt ist Schluss. Keine Ahnung warum, aber es muss wohl sein. Ich mach mal ohne euch weiter. WoW, eine Stunde später läuft das Postfach über. Alle schreiben mir. Alle sagen, ich soll bleiben. Alle machen sich Sorgen. Ich sitze da und weine. Krass, echt krass. Ich lösche mich hier nicht raus. Ich esse Käse. Ich atme. Ich trinke literweise Wasser Ich gehe schlafen. Ich bin immer noch hier Ich rauche nicht mehr Wie war das nun mit dem Craving?
02.02.2026
19:47 Uhr
Hi lieber Klaus, Ja, für mich waren deine Worte auch irgendwie sehr.... Ernüchternd. Weil wahr, schon mehrfach gehört und gesagt, aber irgendwie erst JETZT im Kopf angekommen. Die Reichweite dieser Erkenntnis ist groß. Meine Güte. Hat mich auch, plötzlich und überraschend auf den Boden der Tatsachen geholt. Hmm... Viele liebe Grüße und ich wünsche dir einen schönen Abend Deine Honigelfe
24.01.2026
23:45 Uhr
bearbeitet:
25.01.2026
09:42 Uhr
[SIZE=2][b]Tag 894 Samstag[/b][/SIZE] [b] Sex - Drugs - Rock`n Roll[/b] Wenn ich Google nach “Alkohol ist gesund” suchen lasse, gibt es lustige Ergebnisse. Zuerst kommen die “Jeder Tropfen ist Gift” Aufklärungsseiten. Die WHO sagt dazu am 4.1.23 folgendes: Beim Alkoholkonsum gibt es keine gesundheitlich unbedenkliche Menge. Auch weit vorne findet sich die medizinische Fakultät Münster, die sich implizit gegen die WHO Meinung ausspricht und mit folgender Überschrift punktet: Das Feierabendbier schadet nicht: Kritik am Alkohol-Report der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Der Rotwein wird dort sogar als lebensverlängernd gelobt. Die BIÖG wirbt auch für ein alkoholfreies Leben, nennt ihre Seite aber : Kenn dein Limit: Aha, denke ich, es gibt also ein Limit, bis dahin ist es wohl okay. Immerhin nicht ganz so dogmatisch. Hier lese ich, man solle sich zum Feierabend Bier einen extrem unbequemen Stuhl aussuchen. Dann würde einem der Appetit auf Alkohol schon vergehen. Das finde ich wieder etwas befremdlich. Eine Freundin, sie ist Psycho-Therapeutin bevorzugt Zigarren und schottischen Whisky zum Feierabend. Überhaupt lieben manche Mediziner den Griff zur Droge. Also gibt es verschiedene Sichtweisen. Nix, ein bisschen oder alles halb so wild. Würde ich Fußball Fans fragen ob sie gerne ohne Bier ins Stadion gingen, würden die meisten von denen verständnislos den Kopf schütteln. Fußball ohne Bier? Geht nicht! Soziologen sagen dazu, das Fußball und Bier eine ganz wichtige Funktion für die Gesellschaft haben. Es ist wie Druck ablassen. Eine heilsame Massen Psychose, die auf gut zwei Stunden limitiert ist. Vielleicht wurde ja auch im römischen Colloseum schon Wein getrunken. Ich frage mich schon lange, ob es ein Leben ohne Drogen gibt. Der Mensch hat wohl schon alles gefunden, was den Geist vernebelt. Vieles hat er kultiviert. Schon in der Bibel wird sehr begeistert von der wundersamen Wandlung Wasser zu Wein berichtet. Anlass war eine große Hochzeits Party. Die Rede ist von mehreren 1000 Litern, Ein göttliches Wunder. Da taucht die Frage auf, ob die WHO mit ihrer Abstinenz Forderung nicht auch eine Abkehr vom göttlichen Prinzip vollzieht. Googelt man weiter nach Sex und Rock`n Roll gewinnt man den den Eindruck alles falsch zu machen. Das gilt auch für Sex. Wie oft, wie intensiv, alleine, zu zweit in der Gruppe. Alles mit Bedacht und vor Allem alles optimiert. Ratgeber überall. Kenn dein Limit auch hier. Rock`n Roll steht wohl für Party. Für Musik wohl kaum. In meiner Berufsbranche sind die Mitarbeiter am Besten die Musik als Hobby betreiben. Gamer sind wegen ihrer schnellen Auffassungsgabe und Reaktionen auch sehr beliebt. Also Party ja. Am besten also ohne Drogen? Dr. Gernot Rückert, ein sehr prominenter Sucht Mediziner hat dazu ein interessantes Buch geschrieben. Er arbeitet seit vielen Jahren als Notfall Mediziner auf dem Fusion Festival und weiß genau, das dort fast niemand nüchtern herumläuft. Er findet das im Wesentlichen völlig okay, warnt aber explizit vor Alkohol und Tabak. Seiner Meinung nach die gefährlichsten Drogen überhaupt. In seinem Buch beschreibt er Alternativen, die nicht abhängig machen und den Körper nicht zerstören. Rausch, so Rückert ist notwendig. Menschen werden immer einen Rausch suchen. Allerdings dann bitte etwas das den Körper und den Geist nicht zerstört. Warum schreibe ich das? Weil mich das natürlich umtreibt. Monika beschreibt das selbstverständliche Alkohol trinken. Ich habe es auch regelmäßig gemacht und vermutlich sind wir nicht alleine damit. Nach meinem Rauchstopp schmeckte mir plötzlich das Bier nicht mehr. Wein auch nicht....wobei ich den noch nie so richtig gerne mochte. Ausnahme war immer der Portwein im Winter. Aber jetzt bin ich seit meinem Rauchstopp nüchtern. Und wisst ihr was? Ich bemerke einen starken Unterschied. Morgens habe ich immer einen klaren Kopf. Wie vernebelt der früher immer war hatte ich gar nicht mehr bemerkt weil es ja fast ein Dauer Zustand war. Also das ist jetzt echt anders. Vermisse ich was? Den Nebel ganz sicher nicht. Aber da ist etwas. Ja! Irgendwie sind die Menschen anders ohne Alkohol. Hat ja auch gute Seiten. Irgendwie fallen viele Hemmungen weg und das Leben erscheint lustiger. Schwer das in Worte zu fassen. Es ist jedenfalls anders. Vermisse ich das sehr? Nein, nur manchmal ein wenig. Vielleicht ist das auch Nostalgie. Sowas wie früher war alles besser und dieser Quatsch. Am Rauchen vermisse ich garnichts. Bin so froh das ich nicht mehr muss. Ich habe null Verlangen ... nix mehr. Von dreißig Zigaretten täglich auf NULL! War nicht ganz einfach, aber ich finde es Klasse. Rauchen ist einfach nur eine schwere Krankheit für mich. Ich bin so froh, das es ausgestanden ist. Die Genesung geht voran. Auch die Seele heilt. Ich merke das ich auch die Leiden vergesse. Wäre ich nicht hier, wüsste ich fast nichts mehr davon. Hier werde ich jeden Tag daran erinnert. Und das ist gut so! Fortsetzung folgt
22.01.2026
09:13 Uhr
Hi lieber Klaus, Danke für deinen Besuch in meinem Wohnzimmer. Ich habe die Passagierliste gerne weiter geführt. Es ist ja schon klasse, dass du es gemacht hast. So haben wir eine schöne Übersicht. Und spannend ist es auch, zu sehen wie sich die Zahl der Rauchfreien Tage vermehrt. Von allen. Trotz Höhen und Tiefen. Aber für mich hat es gerade auch einen großen Motivationsanteil, zu sehen wie rauchfreien Tage steigen. Viele liebe Grüße Deine Honigelfe [b]Heute rauche ich nicht [/b]
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